Partnerstadt Baugé-en-Anjou

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Die Partnerschaft zwischen Baugé und Kelsterbach steht auch nach über drei Jahrzehnten noch auf festem Fundament.

Es ist uns in all den Jahren gelungen, den Generationswechsel, der auf allen Ebenen 
stattfand, zu kompensieren und viele neue Kontakte auf- und auszubauen.

Manfred Ockel
Bürgermeister Stadt Kelsterbach

Philippe Chalopin
Bürgermeister Stadt Baugé

Rückblick / Rétrospective

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Als in den Jahren 2004, beziehungsweise 2005 die Jubiläumsfeierlichkeiten aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Baugé und Kelsterbach, zuerst in Kelsterbach, dann in Baugé gefeiert werden konnten, war der einhellige Tenor, dass es in all den Jahren zu keinerlei Ermüdungserschei-nungen gekommen ist.
Im Gegenteil, denn in den vielen Jahren, die diese Partnerschaft nun besteht, sind viele Freundschaften auf privater Ebene, zwischen verschiedenen Vereinen und deren Mitgliedern, aber auch auf offizieller Seite entstanden. Damit wurde ein wichtiges Ziel erreicht, nämlich die Völkerverständigung, die eine Grundlage für ein vereintes Europa darstellt.

Es ist in all den Jahren auch gelungen, die jeweiligen Generationswechsel, die auf allen Ebenen stattfanden, zu kompensieren und zum Teil mit neuen Leuten die aufgebauten Kontakte weiterzupflegen und auszubauen. Dabei hat sich die Philosophie der Kelsterbacher Stadtväter positiv ausgewirkt, nämlich, sich auf nur eine offizielle Partnerschaft zu beschränken.

Begonnen hatte alles in den 70er Jahren über eine freundschaftliche Verbindung zwischen der Volkshochschule des Kreises Groß-Gerau und der Volkshochschule Paris.
Die ersten Kontakte wurden durch die deutsche Delegation geknüpft, die seinerzeit im Schloss Gressilion in der Nähe von Baugé untergebracht war und der unter anderen der damalige Amtsrat der Stadt Kelsterbach, Heinrich Hoffmann, angehörte. So kam es, dass bei der Volkshochschulbegegnung im Jahre 1973 die ersten Kelsterbacher Vereine, und zwar der Handharmonika-Spielring und die Feuerreiter, einen Auftritt im historischen Theater in Baugé hatten.

Erst einige Zeit später, als eine französische Stadt für eine Schulpartnerschaft gesucht wurde, erinnerte man sich an diese Kontakte und so kam es, dass, nach entsprechenden Vorgesprächen, eine erste Kelsterbacher Delegation unter der Leitung von Stadtrat Bernhard Wiegand, Stadtrat Friedel Schmuck, Amtsrat Heinrich Hoffmann und dem pädagogischen Leiter der Integrierten Gesamtschule, Jürgen Meuth, nach Baugé reiste. Der damalige Direktor der Integrierten Gesamtschule, Manfred Hohl, sowie der Schulelternbeiratsvorsitzende Franz Treutel, waren maßgeblich am Zustandekommen der Schulpartnerschaft beteiligt, aus der sich dann später die Verschwisterung entwickelte.
Am 31. August 1979 war es dann soweit, als die damaligen Bürgermeister Friedrich Treutel und Adolphe Sirodeau in Kelsterbach die Partnerschaftsurkunde unterzeichneten. Ein Jahr später erfolgten die Feierlichkeiten in Baugé. Danach lag es an den Nachfolgern der Bürgermeister beider Städte, Pierre Salvetat und Guy Delepine, sowie auf Kelsterbacher Seite Erhard Engisch, die offiziellen Kontakte zu pflegen, die eine der Säulen der Verschwisterung darstellen. Gerard Chevalier auf der Seite Baugés und Bernhard Wiegand als Vertreter des Magistrats, standen dabei den Bürgermeistern als Vorsitzende der jeweiligen Verschwisterungskomitees zur Seite.

Die Aufgabe hat nun seit 1994 der jetzige Stadtverordnetenvorsteher und vormalige Stadtrat Kurt Linnert übernommen, dem, seitens der Verwaltung Oberamtsrat Karl-Heinz Wagner und im ehrenamtlichen Einsatz Helga Oehne in ihrer Dolmetscherfunktion zur Seite stehen. Auch hier sind in den vielen Jahren echte Freundschaften entstanden, die über den offiziellen Rahmen hinausgehen.
An dieser Stelle gilt es auch anderen Persönlichkeiten auf bei den Seiten zu gedenken und Dank zu sagen, die an den nunmehr über 25 Jahren Partnerschaft mitgewirkt haben und heute leider nicht mehr unter uns weilen.

Vor allem die Jugend ist aufgefordert, das Geschaffene weiterzuführen, die Kontakte zu pflegen und damit ebenfalls zur Völkerverständigung beizutragen.

Kelsterbach und Baugé: Eine gewachsene Freundschaft und Partnerschaft, die auf einem festen Fundament steht.   

    

(Karl-Heinz Wagner, Oberamtsrat)

Begegnungen / Réunion

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Baugè en Anjou ehrt Helga Oehne

24. Januar 2017

Beim Neujahrsempfang der Stadt Baugè en Anjou waren aus Kelsterbach Bürgermeister Manfred Ockel und die Stadtverordnetenvorsteherin
Helga Oehne zu Besuch.

Bei dieser Gelegenheit konnten die beiden Kelsterbacher dem Bürgermeister der Stadt Baugè en Anjou Philippe Chalopin den Ehrenbrief der Stadt Kelsterbach überreichen. Chalopin konnte zum Ehrenabend in Kelsterbach nicht anwesend sein, da seine Gemeinde zum damaligen Zeitpunkt dringend Asylbewerber aufnehmen musste. Ockel und Oehne heilten vor rund 300 Gästen, darunter auch alle Ortsbürgermeister der nun größer gewordenen Stadt Baugè en Anjou, eine kleine Laudatio auf Chalopin und sein Engagement für die Partnerschaft.

Baugè en Anjou wiederum revanchierte sich bei Helga Oehne mit der Goldmedaille der Stadt. Chalopin würdigte die nun 40 Jahre lange Aktivität Helga Oehnes für die Freundschaft. Wenn immer es Besuche zwischen den Partnerstädten gibt, dann fehlt Helga Oehne selten, um zu übersetzen, vorzulesen, zu erklären. Sie tut das mit ungemeiner Akribie, Chalopin bezeichnete die Kelsterbacher Parlamentschefin als eine „Brücke zwischen den beiden Städten und ihren Menschen“. Ockel und Oehne besuchten noch das neue Tapisserie-Museum. Dort sind unter anderem gestickte Teppiche als Wandbehänge zu sehen, die eine Fläche von 10 mal 7 Meter haben können. Solche Teppiche dienten im Mittelalter und der Neuzeit in adligen und gutsituierten Häusern als Wandschmuck und waren entsprechend teuer und wertvoll. Weltbekannt ist der Teppich von Bayeux , gelegentlich auch Bildteppich der Königin Mathilda genannt, aus zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, eine Stickarbeit auf einem rund 52 Zentimeter hohen Tuchstreifen. Die in Bild und Text auf 68 Metern in 58 Einzelszenen dargestellte Eroberung Englands durch den Normannenherzog Wilhelm den Eroberer. (hb/Fotos: privat)

Die Rede von Manfred Ockel in Baugè

„Unsere deutsch französische Freundschaft hat inzwischen eine lange Tradition und Sie steht für das Zusammenwachsen unserer Länder in einem vereinten Europa.

Viele Partnerschaften sind eher zufällig entstanden. Doch gerade das persönliche Kennenlernen, der persönliche Austausch und das Entstehen von Freundschaften sorgten für ein einzigartiges Netzwerk von Freundschaften zwischen vielen Städten in Europa. Auch wenn für viele Akteure Sprachbarrieren bestehen, werden sie doch mit Herzlichkeit und Humor weggewischt.

Für all das ist die Partnerschaft zwischen unseren Städten ein hervorragendes Beispiel. Seit fast 40 Jahren gibt es jedes Jahr aus Politik, Vereinen oder gewonnenen privaten Freundschaften Begegnungen und Veranstaltungen. Wir besuchen uns seitdem regelmäßig, machen neue Pläne für Projekte und versuchen auch neue Freundschaften anzubahnen. Zwei gute Beispiele hierfür sind in den letzten Jahren der Austausch unserer beiden Turn- und Gymnastikvereine aber auch der Freunde der amerikanischen Countrymusic, die es in unseren beiden Städten gibt.

Für die Aufgabe des intensiven Dialogs miteinander übernehmen seit Anfang an  Repräsentanten unserer Städte  die Verantwortung. Bürgermeister, Stadträte und Stadtverordnete waren und sind die Motoren unserer gemeinsamen Freundschaft. Dies ist in vielen Kommunen nicht der Fall. Dort wurden Verschwisterungsvereine gegründet.

Deshalb hat die Stadt Kelsterbach an drei Personen aus der Kommunalpolitik von Baugè en Anjou die höchste Auszeichnung unserer Stadt, den Ehrenbrief der Stadt für herausragende Leistungen für unsere gemeinsame Partnerschaft verliehen. Es sind dies Driss Mameri, Joseph Ergand und Philipp Chalopin.

Im November konnten wir diese Ehrung für Driss Mameri und Joseph Ergand in Kelsterbach vornehmen. Beide sind wahre Pioniere unserer gemeinsamen Freundschaft, die durch Ihre Besuche,  Ideen vor allem aber durch ihre  Herzlichkeit unsere Freundschaft immer wieder auf das Neue beleben.

Bürgermeister Philipp Chalopin konnte an diesem Abend wegen Verpflichtungen in Baugè en Anjou nicht persönlich die Ehrung entgegennehmen. Auch er ist seit vielen Jahren in Funktion als 1. Stadtrat und als Bürgermeister von Baugè und jetzt von Baugè en Anjou ein ständiger Antreiber unserer Freundschaft. Neue Ideen für Partnerschaften und Projekte, Einladungen zu verschiedenen Festivitäten unserer Städte und ein besonderer Fürsprecher für die Freundschaft zwischen unseren beiden Nationen nicht in der Theorie, sondern in der Praxis. Denn die Wahrnehmung der politischen Situation in unseren Ländern wird von jeder Seite oftmals unterschiedlich aufgenommen und der politische Austausch fördert unser gemeinsames Verständnis und die Freundschaft. Deshalb haben wir gerne Ihre Einladung angenommen, um persönlich die Ehrungsurkunde überreichen zu können. Bürgermeister Philipp Chalopin hat sich um unsere gemeinsame langjährige kommunale Partnerschaft verdient gemacht und ich darf ihn zur Überreichung der Urkunde nach vorne bitten.“

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