Bundestagswahl: Nichtwählen ist keine Alternative

Am Sonntag, 24. September, ist Bundestagswahl. Millionen Wahlberechtigte in Deutschland bestimmen dann wieder die Zusammensetzung des Bundestages in Berlin. In Kelsterbach sind 8.762 Menschen wahlberechtigt. Sie haben die Möglichkeit, zwischen 8 und 18 Uhr in den sieben Wahllokalen ihre Stimme im für Kelsterbach zugewiesenen Wahlkreis 184 – Groß-Gerau - abzugeben. Es gibt zudem zwei Briefwahlbezirke.

„Es besteht auch die Möglichkeit zur Briefwahl, und diese Möglichkeit wird auch immer stärker in den zurückliegenden Wahlen genutzt“, sagt der Kelsterbacher Wahlleiter Stefan Weikl, der den Urnengang in der Untermainstadt mit seinem Team koordiniert. Bis Dienstag früh hatten bereits 1.217 Wählerinnen und Wähler ihre Stimmabgabe über die Briefwahl beantragt.

Der Wahlvorgang dauert bis 18 Uhr, dann wird der Wahlvorgang vom jeweiligen Wahlvorsteher im Wahllokal offiziell beendet. Die Stimmenauszählung ist öffentlich, Interessierte können dabei zusehen. Ab 18 Uhr, so Weikl, werden im Kelsterbacher Magistratssitzungszimmer des Rathauses, Mörfelder Straße 33, 1. Stock, die Zwischenstände des Kelsterbacher Ergebnisses und dann auch das Endergebnis online präsentiert.

Bei der Bundestagswahl haben die Wahlberechtigten zwei Stimmen. Die Erststimme fällt den von den Parteien im Wahlkreis 184 aufgestellten Direktkandidaten zu, mit der Zweitstimme wählt man die Landesliste Hessen einer Partei. Bei Fragen steht der Gemeindewahlleiter Stefan Weikl unter der Rufnummer 06107 / 773 234, zur Verfügung.

Folgende Direktkandidaten stellen sich zur Wahl:

Stefan Sauer, Groß-Gerau, CDU; Jan Deboy, Gernsheim, SPD; Nina Eisenhardt, Darmstadt, Grüne;  Jörg Cezanne, Mörfelden-Walldorf, Die Linke; Thorsten Blümlein, Rüsselsheim, AfD; Stephan Dehler, Trebur, FDP; Jonas Hassel, Riedstadt, Freie Wähler, Matthias Rücker, Rüsselsheim, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands.

Folgende Landeslisten sind mit der Zweitstimme wählbar:

Christlich Demokratische Union (CDU), Sozialdemokratische Partei (SPD), Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Alternative für Deutschland (AfD), Freie Demokratische Partei (FDP), Piratenpartei, Nationaldemokraten (NPD), Freie Wähler, Partei für Arbeit, Rechtsstatt, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die Partei), Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo), Marxistisch-Leninistische Partei (MLPD), Bündnis Grundeinkommen (BGE), Deutsche Kommunistische Partei (DKP), Deutsche Mitte (DM), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Partei Mensch, Umwelt, Tierschutz (Tierschutzpartei) und die V-Partei3 Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei3). (hb)