Museum der Stadt Kelsterbach

Stadtmuseum Kelsterbach/Volksbildungswerk Kelsterbach e.V.

Vorsitzender Hartmut Blaum, Mörfelder Straße 33, 65451 Kelsterbach

Telefon 06107 / 773 332

Homepage: www.vbw-kelsterbach.de

 

Anschrift des Stadtmuseums Kelsterbach

Marktstraße 11

Telefon  06107-62637

Öffnungszeiten: Sonntag von 14 bis 17 Uhr
und nach Vereinbarung, während der Schulferien geschlossen.

Eintritt frei, auch für Sonderausstellungen und Museumsvorträge

Museumsträger: Stadt Kelsterbach
Betreiber: Volksbildungswerk Kelsterbach e.V.

Anmeldung von Führungen:
Hartmut Blaum, Telefon 06107 773 332

Christian Schönstein, Telefon 06107 773 210

Karl Schmiedt, Teleon 06107 29 58

Ausstellung im Erdgeschoss: Zeittafeln zur Geschichte Kelsterbachs, Kelsterbacher Porzellan und Steingut (Fayence), Werkzeuge Hasenhaarschneider, Glanzstoffwerke, Alte Turmuhr des Sankt Martinskriche (19. Jahrhundert), Karten zur Entwicklung des Kelsterbacher Stadtgebietes

Bücherverkauf und Raum für Sonderausstellungen. (Stand: 01/2019)


Im Untergeschoss:

  • Funde aus vorgeschichtlicher Zeit aus der Kelsterbacher Gemarkung
  • Werkzeuge, Waffen und Gebrauchsgegenstände aus dem Paläolithikum bis zur Eisenzeit. Einzigartig aus dieser Zeit ist der Schädelabguss der "Ältesten Kelsterbacherin", nach der Radiokarbondatierung 32000 Jahre alt. Er entspricht schon dem heutigen Menschentyp (Cro-Magnon).
  • Das große Kegelhalsgefäß in der Mittelvitrine aus der Hallstattzeit
  • Funde aus römischer Zeit, Bestattungsurnen (zum Teil mit Leichenbrand)
  • Funde des römischen Kultgebäudes "Auf der Steinmauer“ drittes Jahrhundert nach Christus
  • Grabungsfunde aus dem Mittelalter von der "Schwedenschanze"


Im Zwischenraum:

Hier stehen historisch bedeutsame Grenzsteine der Gemarkung. Im hinteren Raum ist ein großes Modell des alten Teils von Kelsterbach zu sehen. Unter anderem sind in dieser Vitrine Modelle alter Mainschiffe ausgestellt, auch die sogenannte "Moakuh", ein Dampfschiff, das mittels einer Zugkette, die im Main verlegt war, den Fluß befuhr.

Unterhalb dieses Modell sind Lesefunde aus dem Main ausgestellt von der Bronzezeit bis zur Neuzeit. Die Wandvitrinen enthalten präparierte Fische aus dem Main, Flößergeräte, verloren gegangene Anker und Fischereiwerkzeug. Tafeln zum Main als Fischereigewässer und zur Mainregulierung des 19. Jahrhunderts.

Die Geologie des Maintales (Kelsterbacher Terasse) ist mit einem Schnittbild und den entsprechenden Steinfunden dargestellt. Bemerkenswert ist auch die interessante Architektur des Museums.

Autor: Hartmut Blaum                                                       (Stand:01/2019)