Museum der Stadt Kelsterbach


Stadtmuseum Kelsterbach
Marktstraße 11
Alter Marktplatz
Tel.: 06107-62637

Öffnungszeiten:
Sonntag von 14 bis 17 Uhr
Mittwoch von 17 bis 19 Uhr.

Schließung während der Ferienzeiten.

Eintritt frei
Sonderausstellungen und Museumsvorträge

Museumsträger: Stadt Kelsterbach
Betreiber: Volksbildungswerk Kelsterbach e.V.

Anmeldung von Führungen:
Heiko Gyr, Leiter der Museusmgruppe, Telefon 06107 / 69 69 304

und Hartmut Blaum, Telefon 06107-773 332

 

Exponate im Erdgeschoss: Kelsterbacher Porzellan und Steingut (Fayence), Werkzeuge Hasenhaarschneider, Glanzstoffwerke, Alte Turmuhr des Sankt Martinskriche (19. Jahrhundert).

Bücherverkauf. Raum für Sonderausstellungen.

 


Im Untergeschoss:

  • Funde aus vorgeschichtlicher Zeit aus der Kelsterbacher Gemarkung
  • Werkzeuge, Waffen und Gebrauchsgegenstände aus dem Paläolithikum bis zur Eisenzeit. Einzigartig aus dieser Zeit ist der Schädel der "Ältesten Kelsterbacherin", nach der Radiokarbondatierung 32000 Jahre alt. Er entspricht schon dem heutigen Menschentyp (Cro-Magnon).
  • Das große Kegelhalsgefäß in der Mittelvitrine aus der Hallstattzeit
  • Funde aus römischer Zeit, Bestattungsurnen (zum Teil mit Leichenbrand)
  • Funde des römischen Kultgebäudes "Auf der Steinmauer“ drittes Jahrhundert nach Christus
  • Grabungsfunde aus dem Mittelalter von der "Schwedenschanze"


Im Zwischenraum:

Hier stehen historisch bedeutsame Grenzsteine der Gemarkung. Im hinteren Raum ist ein großes Modell des alten Teils von Kelsterbach zu sehen. Unter anderem sind in dieser Vitrine Modelle alter Mainschiffe ausgestellt, auch die sogenannte "Moakuh", ein Dampfschiff, das mittels einer Zugkette, die im Main verlegt war, den Fluß befuhr.

Unterhalb dieses Modell sind Funde aus dem Main ausgestellt, von der Bronzezeit bis zur Neuzeit. Die Wandvitrinen enthalten präparierte Fische aus dem Main, Flößergeräte, verloren gegangene Anker und Fischereiwerkzeug.

Die Geologie des Maintales (Kelsterbacher Terasse) ist mit einem Schnittbild und den entsprechenden Steinfunden dargestellt. Bemerkenswert ist auch die interessante Architektur des Museums.

Autor: Hartmut Blaum, Stand Februar 2011